• 40 Jahre GTFCh
  • Head 1

    Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie
    Society of Toxicological and Forensic Chemistry

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  • Head6

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  • Head7

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Stellungnahme der GTFCh und des Arbeitskreises "Qualitätssicherung" der GTFCh zur ISO/IEC 17025:2017 bezüglich der Angabe der Zeitdaten von durchgeführten Labortätigkeiten

Der Arbeitskreis Qualitätssicherung der GTFCh hält es im Hinblick auf Punkt 7.8.2.1 (i) der ISO / IEC 17025:2017 für ausreichend, auf forensischen Ergebnisberichten das Datum des Beginns des Analysenganges und das des Abschlusses anzugeben. Einzelheiten des Analysenganges müssen jederzeit auf Nachfrage mitgeteilt werden können. In akkreditierten forensischen Laboratorien wird jeder Teilschritt einer Analyse innerhalb des gesamten Analysenganges dokumentiert, so dass das Vorgehen lückenlos aufgezeichnet wird und nachvollziehbar ist, wer welchen Analysenschritt wann durchgeführt hat. Aufgrund des in der Norm nicht klar definierten Begriffs "Labortätigkeit" müssten im Befundbericht die Daten jedes einzelnen Teilschrittes explizit aufgeführt werden, was bei einem in der forensischen Analytik typischen komplexen Analysengang zu einer nicht sinnvollen Auflistung einer Vielzahl von Datumsangaben führen und den Aufwand für die Befunderstellung in einem nicht vertretbaren Maß steigern würde, ohne zu einem qualitativ besseren Befund zu führen.

Link zum Beitrag im Toxichem Krimtech

Stellungnahme der GTFCh und des Arbeitskreises "Qualitätssicherung" der GTFCh zur ISO/IEC 17025:2017 bezüglich des Verzichts auf manuelle Unterschriften auf Befundberichten

Der Arbeitskreis Qualitätssicherung der GTFCh hält es für erfoderlich, dass forensische Befunde manuell unterschrieben werden. Dies ist zumindest bei durch Privatpersonen veranlassten Untersuchungen, deren Befunde direkt an den Auftraggeber übermittelt werden, im Hinblick auf die Fälschungssicherheit unverzichtbar. Bei allen Befundberichten / Gutachten ist es essentiell, dass es, beispielsweise durch Unterschrift, klar ersichtlich ist, dass der Bericht / das Gutachten freigegeben ist und wer die vollständige Verantwortung für den Inhalt übernimmt. Abweichungen ( z. B. Zulässigkeit eines Vidierungssystems) für nicht an private Auftraggeber herausgegebene Befunde / Gutachten sind mit dem Auftraggeber und den involvierten Institutionen zu vereinbaren.

Link zum Beitrag im Toxichem Krimtech

XXII. Symposium der GTFCh, 15. - 17. April 2021 in Mosbach

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seit 18. März 2019 das aktuelle Heft 2 vom Band 86

 

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Letzte Aktualisierung: 24.06.2019

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